+++ Corona-Update (Stand: 12.01.2022) +++

Zugang zu Musikschulen haben nur noch Personen, die geimpft oder genesen sind (2G). Zugelassen sind Kinder bis 14 Jahren ohne Impfung. Nicht geimpfte Minderjährige über 14 Jahre, die an der Schule regelmäßig getestet werden, haben weiterhin Zugang zur Musikschule. Schüler*innen ab 18 Jahren müssen 2G erfüllen. Alle Schüler*innen, die wir nicht mehr in Präsenz unterrichten können, werden wir nun wieder durch Online-Coaching betreuen.

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Jugendliche spielt Gitarre, begleitend zum integrativen Kinderchor, Auftritt beim Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
01.03.2018

Sinnführende Pädagogik

Robert Wagner, 2018

 

MUSIKSCHULE – DIE ANDERE SCHULE
In der Musikschule lernen Schüler, wie man ein Instrument spielt. Wenn man es kann, ist man fertig und verlässt die Schule. Eigentlich. Doch es gibt auch Schüler, die bleiben. Manche sind da, seit es die Schule gibt, also seit über 30 Jahren. Sie sagen: „Die Musikschule ist wie meine zweite Familie“ oder „Die Musikschule ist meine musikalische Heimat, ich komme demnächst mit meinem Enkelkind, dann sind wir 3 Generationen an der Schule!“ Hoppla, was ist da schief gegangen? Waren die Lehrer so schlecht, dass die Schüler „es“ nach 30 Jahren immer noch nicht können? Okay, man kann immer etwas Neues dazu lernen, ein Leben lang. Doch warum sprechen die Schüler von „Familie“ oder von „Heimat“? Kein Schüler spricht so von seiner Schulzeit.

Da ging man hin und wenn man die vorgesehene Anzahl von Klassen durchlaufen und die Prüfungen bestanden hatte, dann war man wirklich fertig und verließ die Schule. In der Musikschule gibt es keine Prüfungen und man kann „ein Leben lang“ bleiben. Theoretisch. Aber warum bleiben Menschen tatsächlich freiwillig so lange? 

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