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Musik integrativ– Bands

Die Website der TU Dortmund / Fakultät Rehabilitationswissenschaften bietet unter dem Stichwort Europäische Landkarte „Musik und Menschen mit Behinderung” Links zu musikbezogenen Projekten für und mit Menschen mit Behinderung sowie zu Organisationen, die musikalische und künstlerische Arbeit mit Menschen mit Behinderung fördern und organisieren.

Hier geht’s zur Europäischen Landkarte >

Wir stellen hier exemplarisch zwei Bands vor:

„Just fun” – die integrative Band der Musikschule Bochum

 Just Fun, das heißt: Pop, Rock, Jazz, Ethno, Rap, Ska und Samba. 30 junge Menschen machen Musik in ungewöhnlicher Besetzung: von den Maracas bis zum Drumset, von Bläsern in Big Band-Besetzung über Keyboard, Akkordeon, Steeldrum bis zu Rap und Tanz. Die Klangfarbenvielfalt und die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Musiker/innen sind Ausgangspunkt der eigenen, auf die Band zugeschnittenen Arrangements der Just Fun-Leiterin Claudia Schmidt.

Just Fun besteht seit 1998 und entwickelte sich aus der integrativen Arbeit der Musikschule Bochum. Mittlerweile sind dabei eine Vielzahl von Individualisten durch ihre gemeinsame Begeisterung für Musik zur Big-Band zusammengewachsen. 30 Musiker und 1 Motto: Just Fun. 

„Vollgas” – die Musikschulgang der Musikschule Fürth

Im Oktober 2009 startete unter Leitung von Uschi Dittus (initiiert und begleitet von Robert Wagner) in der Musikschule Fürth das Projekt „Berufung Musiker”.

An drei Vormittagen jede Woche und das zwei Jahre lang, besuchten acht Mitarbeiter der Lebenshilfe Werkstatt Dambach ihren Außenarbeitsplatz Musikschule, um dort jeder ein Instrument zu erlernen und um gemeinsam miteinander in einer Band Musik zu machen.?„Vollgas” haben sich die jungen Erwachsenen genannt, und der Name ist in der Tat Programm. Reimund am Schlagzeug, Geza an den Bongos, Tyrone am Bass, Lisa am Keyboard, Stefan und Matthias an den Gitarren, Tobias am Akkordeon, Christian an Saxofon und Stimme geben Gas, wenn es darum geht, Stücke wie „The Lion Sleeps Tonight”, „We Will Rock You” oder „Hit the Road, Jack” auf ihre ganz eigene Weise zu interpretieren.