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Ich arbeite an der Musikschule, weil ...

Was kann schöner sein als an einem Ort zu arbeiten, wo alle eine gemeinsame Idee haben: dass Musik die Welt ein bisschen schöner macht.

Marc Kassel, seit 2008 Lehrer für Gitarre

... hier die Kollegen auch Freunde sind und ich als Lehrerin meine pädagogischen Ideen und Projekte immer wieder verwirklichen kann. Die Musikschulfamilie hat einfach Platz und Raum für jede Art von Lehrer und Schüler – jeder darf hier im Rahmen unserer Musikschulidee so lehren und lernen wie es seiner persönlichen Art entspricht und wird angenommen. Im Jahr 1987 kam ich noch während meines Studiums am Konservatorium Nürnberg an die Fürther Musikschule und wollte seitdem nie an einer anderen Musikschule arbeiten. Gemeinsam leb(t)en und arbei(te)ten wir an unserem Traum Musikschule. Immer wieder entstanden und entstehen aus der Zusammenarbeit mit Kollegen („Hast du am Mittwoch um15:00 Uhr jemanden, der dieses Stück mitspielen kann?“) interessante kammermusikalische Projekte, die dann bei den verschiedenen Veranstaltungen zu hören sind.

Gaby Athmann, seit 1987 Lehrerin für Block- und Querflöte, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1998

... sie offen für neue, innovative Lehrmethoden ist und ich dort lauter nette Kollegen treffe. Zudem gibt es im Lehrerzimmer immer lecker Kuchen, wenn jemand Geburtstag oder Nachwuchs bekommen hat. Hoffentlich vermehrt sich das Kollegium bald wieder!

Andreas Schmitt, seit 2007 Lehrer für Gitarre

"Der weiße Fleck "Fürth" in der bayerischen Musikschullandschaft muss weg", sagte Robert 1986. Seit dem färbe auch ich begeistert mit und finde: Er wird immer bunter und spannender.

Regina Diedring, seit 1986 Lehrerin für Klavier

... ich selbständig arbeiten und an der Gestaltung und Entwicklung der Schule mitwirken kann. (Der voll private Rückblick: Was mich anfangs am meisten fasziniert hat, dass sich jeder scheinbar völlig frei entfalten konnte und dennoch ein homogenes Ganzes entstanden ist. Vielleicht lag es daran, dass Regeln aus der Notwendigkeit heraus entstanden sind und nicht als "so ist es nunmal" vorhanden waren. )
... ich unterrichten und kreativ mit Zahlen jonglieren kann,
... mir viele der Menschen am Herzen liegen,
... ich das ungezwungene Miteinander schätze,
... sie ein Teil meines Lebens ist.

Ellen Seifert, seit 1987 in der Verwaltung, Lehrerin für EMP, Mitglied im Leitungsteam

... die Musikschule Fürth für mich ein Freiraum ist. Ich erhalte Zeit und hervorragende Bedingungen, um eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Außerdem wird mir die Möglichkeit gegeben, anderen für ihre Ideen und Projekte Freiraum zu schaffen und an deren Arbeit mitzuwirken, was meinem Wesen entspricht. Freiraum erschaffen braucht immer Verantwortung, Kontinuität und den persönlichen Einsatz. Die Musikschule Fürth, d.h. alle dort tätigen Menschen ermöglichen mir, die Arbeit und den kreativen Austausch gemeinsam vertrauensvoll und offen zu erleben. Andere sagen „sie gehen halt zur Arbeit“, ich finde darin ein großes Glück.

Britta Lezius, seit 2006 in der Verwaltung, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

... ich meine Vorstellung eines Unterricht für ganz junge Schüler (EMP), sowie für jugendliche und auch für erwachsene Schüler hier verwirklichen kann und somit mit verschiedenen Altersgruppen und Persönlichkeiten arbeiten darf.
... ich gerne mit unterschiedlichsten Sozialformen wie Einzelunterricht, Paarunterricht, Unterricht für EMP-Gruppen, sowie mit größeren und kleineren Ensembles arbeite.
... ich dort Möglichkeiten wahrnehmen kann, neue musikalische Musikschul-Projekte (wie z.B. das Philip-Glass-Orchesterprojekt 2005/2006) zu verwirklichen und dabei angemessen unterstützt werde (z.B. durch die gesponserte CD-Produktion).
... ich mit vielen Kollegen freundschaftlich verbunden bin.
... dort meine eigenen musikalischen Projekte eine musikalische Bleibe gefunden haben.
... ich in gut ausgestatteten und modern eingerichteten Räumen unterrichten kann.

Wolfgang Kohlert, seit 1990 Lehrer für Klavier und EMP, Mitglied im Leitungsteam, Kulturförderpreis der Stadt Fürth mit der Time Bandits Big Band

... ich mich nicht entscheiden kann, ob ich lieber Lehrerin oder Schülerin sein möchte. Hier bin ich beides - ganz selbstverständlich!

Susanne Meyer-Loew, seit 2008 Lehrerin für Blockflöte und Gitarre in Kooperation mit der Frauenschule und der Adalbert-Stifter-Schule, lernt E-Bass und Bandoneon

Ich lernte die Musikschule Fürth während meines Musik-Studiums in den Pädagogikvorlesungen eines gewissen Robert Wagner kennen. Anhand der Jahreshefte der Musikschule stellte er uns seine pädagogischen Leitsätze vor und ließ dabei keinen Zweifel daran, dass es sich bei der Musikschule Fürth um etwas ganz Besonderes handle.
Ich war verwirrt und leicht genervt: wir alle waren Musikstudenten - wir alle waren lange Jahre Schüler von Musikschulen gewesen, wir alle wussten doch, was eine Musikschule ist: ein Ort, an den man einmal pro Woche geht, um eine Unterrichtsstunde zu bekommen. Basta. Was also wollte er uns sagen? Ich habe es nicht verstanden!
Nachdem ich mein Studium beendet hatte, war eine Blockflötenstelle an eben jener Musikschule Fürth vakant...
...heute, 11 Jahre später, treffe ich meine Freunde bei einer Lagerfeuersession in der Musikschule und komme abends regelmäßig zu spät nach Hause, weil ich mich nach Unterrichtsende wieder mal mit Schülern oder einem Kollegen verquatscht habe. Ich fahre mit Schülern übers Wochenende nach Hammelburg oder auch auf Konzertreise ins Allgäu oder gar nach Griechenland.
Denn das Besondere an der Musikschule Fürth sind die Menschen, die sie zu etwas Besonderem machen. Ich hab es noch immer nicht ganz verstanden, aber ich darf es jeden Tag erleben!

Daniela Holweg, seit 1999 Lehrerin für Block-, Quer-, und Traversflöte, Mitglied im Leitungsteam, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 2008

... ich nach langen Jahren freiberuflicher (Einzelkämpfer-) Tätigkeit „angekommen“ bin und eine musikalische und pädagogische Heimat in einem super Team gefunden habe. Es gefällt mir, dass hier verschiedenste Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Musik zu machen, alles unter einem Dach – Menschen mit und ohne Behinderung, Junge, Alte, Kinder, Erwachsene. Sie kommen, weil es ihnen Freude bereitet, Musik zu machen und Musik zu erleben - und ich komme, weil ich das Erlebnis Musik weitergeben will und weil es mir Spaß macht, die Freude an der Musik zu vermitteln.

Uschi Dittus, seit 2001 Lehrerin für Saxofon und Klarinette, seit 2009 im Fachbereich Musik und Menschen mit Behinderung als Leiterin des Projektes „Berufung Musiker“ tätig, Mitglied im Leitungsteam

... ich die Zusammenarbeit und den Austausch mit meinen Kollegen sehr schätze,

... die räumliche Nähe auch das Zusammenspiel der SchülerInnen fächerübergreifend ermöglicht,

... ich meine Vorstellungen und Ideen selbständig, aber doch im Team umsetzen kann,

... ich die Musikschule als zukunftsorientierte und lebendige Institution erlebe,

... mich die Auseinandersetzung mit den verschiedensten Menschen aller Altersklassen, die die Musikschule besuchen, reizt.

Gisela Teschner, seit 1992 Lehrerin für Violine

Robert fragte mich einst, ob ich Lust hätte, an der Musikschule zu unterrichten ...

... ich war damals Anfang Zwanzig, hatte gerade mein Lehramtstudium begonnen und hatte auch sonst noch nicht so viel Ahnung ...
... sei‘s drum, Robert hat mir das Vertrauen entgegengebracht, ich hab mit drei Stunden am Freitagnachmittag im Kopierraum mit Blick ins Büro angefangen ...
... daraus wurden über 20 Jahre mittlerweile und ... ich hatte dadurch ein berufliches Standbein ... bis heute. Für mich ist es keine normale Musikschule wie jede andere, sondern schon etwas Besonderes ...

Andreas Blüml, seit 1989 Lehrer für Gitarre, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1994

Ich bin Geiger bei den Nürnberger Philharmonikern und unterrichte sehr gerne, weil ich es mag, das weiterzugeben, was ich selbst als Kind und Jugendlicher gelernt habe. Ich mache das besonders gerne an der Fürther Musikschule, weil ich keine andere Musikschule kenne, an der man, ob Schüler oder Lehrer, so viele Möglichkeiten geboten bekommt wie hier.

Berthold Jung, seit 2005 Lehrer für Violine

...an welchem Arbeitsplatz kann man sonst noch gemeinsam mit Kindern die ersten spannenden Schritte in die Musik erleben, mit Jugendlichen die angesagten Hits spielen, sich mit fortgeschrittenen Schülern in musikalischen Details verlieren, und am Ende des Tages - so ganz nebenbei - von dem ein oder anderen „älteren“ Erwachsenen ein wenig an Erfahrung mit nach Hause nehmen...?!

Christoph Müller, seit 2002 Lehrer für Posaune und Blockflöte, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 2005

... mir die Voraussetzungen hier die Möglichkeit bieten mit lernwilligen Menschen kleine und große Ziele zu verwirklichen, und das in einer entspannten, aufgeschlossenen Atmosphäre in einem angenehmen Kollegium.

Jürgen Albert, Gründungsmitglied der Musikschule, seit 1986 Lehrer für Schlagzeug

Bei meinem Einstellungsgespräch mit Robert, damals noch im alten Gebäude, als sie noch in ein Stockwerk passte, in einem der sechs Zimmer, eines davon der „Konzertsaal“, gleichzeitig Früherziehungsraum mit einer markanten Säule in der Mitte, um die die Früherziehungskinder auch gerne länger kreisen konnten, hätte ich nicht daran gedacht, dass ich 2010 immer noch hier arbeite. Und warum arbeite ich immer noch hier?
Weil ich in der Musikschule Fürth als eigene Persönlichkeit, Pädagoge und Musiker akzeptiert und geschätzt werde, wie ich bin und mich in all den Jahren mit meinen Ideen, ob schöne oder weniger prickelnde, einbringen konnte. Außerdem unterrichte ich hier in einem bunt gemischten, aber einzigartigen Kollegenteam, mit dem ich selbst in einer mond­ähnlich kargen Landschaft meine Freude hätte. Dass wir hier im herrlichen Südstadtpark sind, ist aber auch nicht schlecht ...

Andrea Bieber, seit 1987 Lehrerin für Klavier, Einfach Trommeln und EMP

.. ich einerseits die Flexibilität schätze, als Teilzeitkraft Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, mir aber andererseits trotzdem die Möglichkeit gegeben wird, Verantwortung übernehmen zu dürfen. Ich finde es super, dass ich in einem netten Kollegen-Team sorglos arbeiten kann, und es danach immer noch Spaß macht, mit den gleichen Menschen in diesen tollen Räumen aktiv einen Teil meiner Freizeit musikalisch zu verbringen.

Claudia Venus, seit 1989 in der Verwaltung, Mitglied im Leitungsteam

Seit ich in der Musikschule in Fürth bin, stehe ich nicht mehr allein auf der Bühne... Ihr seid es, meine Kollegen und Ihr seid es, meine Schüler, die mit mir dieses aufregende Gefühl, die Freude und das Unvergessliche teilen und gestalten.

In meiner Jugend hatte ich das große Glück, Lehrer zu treffen, die es geschafft haben, Musik zu einem unabdingbaren Teil meines Lebens zu machen.
Dir, Robert, danke ich für die Möglichkeit, dieses Glück hier weiter geben zu dürfen.

Alice Graf, seit 2007 Lehrerin für Klavier

... ich mich schlicht und einfach sau wohl hier fühle und das liegt einfach an der tollen, positiven Atmosphäre, die ich hier am Haus spüre.Wenn ich mit Musikerkollegen, die nicht an unserer Musikschule unterrichten, hier im Haus eine Probe abhalte, sind sie immer ganz neidisch auf mich. Ich fing also an zu überlegen, woran es liegt, dass ich mich hier an diesem Ort so wohl fühle und auch Gäste der Musikschule so empfinden. Und hier die Top 4:

  • Rundum gibt es so wahnsinnig viele Möglichkeiten an der Musikschule, ob nun für uns Lehrkräfte oder unsere Schüler.
  • Uns Lehrern wird auf vielfache und ganz unbürokratische Art und Weise das Unterrichten in der Musikschule so leicht gemacht.
  • Im Kollegium herrscht ein sehr gutes Arbeitsklima. Viele von uns machen auch außerhalb der Musikschule miteinander Musik. Wenn ich zur Pause ins Lehrerzimmer komme, finden sich dort immer Kollegen zu einem netten Gespräch.
  • Für musikinteressierte Menschen gibt es glaube ich keine zweite Musikschule, die eine solche Vielfalt an Ensembles und Bands bietet. Ich finde es für unsere Schüler immens wertvoll in all diesen Ensembles spielen zu können. Gerade wenn ich an mein Instrument den Bass denke, der ja in erster Linie ein Begleitinstrument ist.

Michael Schmidt, seit 2000 Lehrer für Kontrabass und E-Bass

Vor drei Jahren rief mich Robert Wagner an (er behauptet sogar, er sei mir über Jahre nachgelaufen) und fragte, ob ich als Chorleiterin und Gesangslehrerin in Fürth einspringen will – es würde dringend jemand gesucht. Ein paar Tage später erzählte ich einem Freund und Musikerkollegen von dem Angebot und davon, dass ich es wahrscheinlich ablehnen würde, da ich mich noch nicht reif genug fühle. An seiner Reaktion – er bestand darauf, sofort noch einmal mit Herrn Wagner zu reden und die Stelle anzunehmen – erkannte ich, dass ich anscheinend an einen sehr begehrten Arbeitsplatz gekommen war. Schon nach ein paar Wochen in der Musikschule wusste ich, was er meinte und ich war und bin froh, mich für die Musikschule Fürth entschieden zu haben.

Christina Jung, seit 2007 Lehrerin für Stimmbildung und Chorleitung

An der Musikschule Fürth fühle ich mich

  • als Musiker so freiberuflich wie möglich
  • und als Lehrer so angestellt wie nötig und das ist gut so!

Budde Thiem, Gründungsmitglied der Musikschule Fürth, Lehrer für Klavier und Mallets, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1991

... ich gerne für Menschen Begleiter sein möchte, die sich allein oder mit Weggefährten mit ihrem ganzkörperlichen Instrument Stimme in neue Gebiete der Wahrnehmung, des Verstehens und Fühlens wagen. Begeistert hat mich vom ersten Tag an der „gute Geist", der sich in allen Bereichen der Musikschule zeigt und mir zu verstehen gibt: hier ist's schön, da lass dich nieder.

Hayo Keckeis, seit 2001 Lehrer für Gesang, Chorleiter

Sowohl das Unterrichtsangebot als auch die Vielfalt der Musikrichtungen an der Musikschule Fürth sind überraschend anspruchsvoll, was ich als Lehrer natürlich besonders zu schätzen weiß.

Ebenso betrachte ich die Chance der Schüler, Erfahrungen im Band- und Ensemblespiel sammeln zu  können, als ausgesprochen positiv, weiß man doch nie, ob sich nicht doch vielleicht der eine oder andere zukünftige Musikerkollege unter ihnen befindet.

Darüber hinaus gefällt mir aber vor allem der entspannte Ton sowie die faire und respektvolle Art, mit der alle – Lehrerkollegium wie Schulleitung – miteinander umgehen.

Richard Kleinmaier, seit 2005 Lehrer für Gitarre und Ukulele

Als ein Kind des bisher geburtenstärksten Jahrgangs wuchs ich in einer Zeit des Kalten Krieges, atomarer Aufrüstung und noch lang strahlender nationalsozialistischer Altlasten auf – wenige Kilometer neben der einstigen Demarkationslinie.Dieser Umstand bewegte mich dazu, einen Beruf zu wählen, der etwas Lebensbejahendes, freiheitlich Aufbauendes, Kreatives ausdrücken und schaffen kann.
Nach doch schon einigen Jahren als Musiker habe ich auch das Unterrichten lieben gelernt. Glücklicherweise brachte mich das Schicksal auch an die MS FÜRTH. Für mich ist es sehr schön, dort in einer offenen, freundschaftlichen Atmosphäre mit vielen angenehmen Kollegen/innen zu arbeiten. Nur so kann ein echtes Miteinander zwischen Lehrern und Schülern entstehen.
Oder anders gesagt:
Die Typen sind echt cool dort und ich kann meinen Job voll groovy durchziehen. Robert, Britta und die andern Kumpels vom Orga-Team gehen echt gut ab.

Markus Rießbeck, seit 2002 Lehrer für Saxofon und Klarinette

Seit meinem 5. Lebensjahr begleitet mich das Cello auf meinem Lebensweg und ich bin mir sicher, dass ich nicht die Person wäre, die ich heute bin, wenn ich ihm nicht die Treue gehalten hätte. Jetzt will ich es schaffen, dass  Andere die gleiche Freude erleben und positiven Erfahrungen mit dem Cello machen. Spaß macht es auf jeden Fall!

Lukas Kroczek, seit dem Schuljahr 2009/10 als Vertretung für das Instrument Violoncello an der Musikschule Fürth.

Als 15-Jähriger spielte ich selbst in meinem ersten Ensemble an der Musikschule Fürth unter der Leitung von Peter Athmann.
Diese erste Förderung durch Peter Athmann ermöglichte mir später sowohl das Abitur mit Leistungskurs Musik zu absolvieren als auch über ein Studium an der Musikhochschule Mannheim und  der Long Island University, NY einen Weg als professioneller Musiker einzuschlagen. Meine Arbeit als Musiker hat mir besonders während meiner Auslandsaufenthalte in USA, Brasilien, Kuba und Spanien viele musikalischen Türen geöffnet und wertvolle Kontakte eingebracht. Als ich von der Fürther Musikschule gebeten wurde die Leitung der Time Bandits Big Band (Los Bandidos de la Salsa) zu übernehmen und Instrumentalunterricht zu geben, war dies für mich als schließe sich der Kreis. Seither ist es mir eine besondere Freude etwas von meinen in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen auch wieder an die Musikschule einzubringen und neuen Schüler einen spannenden Zugang in die Welt der Musik zu öffnen.

Kim Barth, seit 2006 Lehrer für Saxophon, Querflöte und Big Band Leitung

... ich stolz darauf bin, einen Beitrag dazu leisten zu können, dass Fürth wenigstens in diesem Bereich schon in der 1. Liga spielt ...

Volker Graf , seit 1991 Lehrer für Klavier

... sie mir das Vertrauen schenkt, junge Menschen auf der Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Musik zu begleiten. Gleichzeitig darf ich mich mit meinem Verständnis von Musik als einer besonders vielseitigen und wertvollen menschlichen Ausdrucksform in diesem Kollegium richtig gut aufgehoben fühlen. Gecasted wurde ich bereits Anfang der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Florian Müller. Es reichte für den Recall und in den Fächern Mallets und Schlagzeug sowie im Percussion-Ensemble bereitete ich mich auf ein Leben mit der Musik vor. Für den Job als Musiklehrer reichte dann (beinahe) ein Telefonat im Morgengrauen mit dem Musikschulleiter und wenige Tage später stand ich das erste Mal vor „meinen“ ErstklässlerInnen.

Michael (Mike) Schmidt, seit 2009 Musiklehrer der ersten Klassen  in Kooperation mit der Pestalozzi Grund- und Hauptschule

Die Musikschule Fürth lernte ich beim Fensterputzen kennen. Das damalige Kollegium traf sich ein Mal im Jahr in den großen Ferien, um die gesamte Musikschule zu putzen und anschließend zu feiern. Dieser Teamgeist hat mich so überzeugt, dass ich mich sofort beworben habe. Prompt bekam ich 2 Jahre später einen Anruf vom Musikschulleiter, Robert Wagner, ob ich denn am gleichen Nachmittag meinen Dienst antreten könne. Ich sagte sofort „Ja“ und habe es seitdem nicht bereut.

Uli Winter, seit 1998 Lehrer für Klavier

„Willst Du bei uns arbeiten?“ – So verlief mein Einstellungsgespräch im Jahr 1996! Ich sagte ja – und hatte keine Ahnung auf was ich mich damals einließ. Ich war Student im zweiten Studienjahr und wusste nicht, wie mir geschah. Heute sind 15 Jahre vergangen und mir wird immer bewusster, was ich für ein großes Glück hatte.

Für mich ist „meine“ Musikschule Fürth

  • eine Schule in der nicht der „Lehrplan“ des VdM im Vordergrund steht, sondern die individuellen Bedürfnisse der Schüler.
  • eine Schule, die sich nicht über Ergebnisse bei „Jugend musiziert“ definieren muss!
  • eine Schule, in der man über lange Zeit Ensembles betreuen darf und Jugendliche auch mal durch die Pubertät „schleppen“ kann, ohne sich permanent rechtfertigen zu müssen.
  • eine Schule, in der man eigene Ideen einbringen kann und dabei gelegentlich mit dem lapidaren Kommentar „Mach mal…“ sehr effektiv in die Verantwortung genommen wird.
  • eine Schule, die mich mit tollen Kollegen, Schülern und deren Eltern zusammen gebracht hat, mit denen ich heute befreundet bin.
  • - eine Schule, die begrüßt und unterstützt, dass ihre Lehrkräfte als Musiker aktiv sind.
  • - eine Schule, die es in der heutigen Zeit eigentlich (noch?) nicht geben kann, in der ich mich aber „sauwohl“ fühle!

Roland Horsak, seit 1995 Lehrkraft für Trompete und Ensemblearbeit, Mitglied im Leitungsteam, Kulturförderpreis der Stadt Fürth mit der Time Bandits Big Band 1997

Die Musikschule Fürth bietet mir ein optimales Arbeitsumfeld und eine kollegiale, entspannte Atmosphäre mit kurzen Entscheidungswegen. So verfügen wir beispielsweise über einen kompletten Satz Saxophone, der es ermöglicht, aus vier Altsaxophonspielern flugs ein richtiges Saxophonquartett zu bilden, mit Bariton-, Tenor-, Alt- und Sopransaxophon. Meine Aktivität als Berufsmusiker mit vielen Auftritten wird nicht nur geduldet, sondern sogar unterstützt und ist ausdrücklich erwünscht.
Außerdem: Meistens gibt es warmen Kaffee!

Tobias Schöpker, seit 2002 Lehrer für Saxophon und Klarinette

 ... es viele gute Gründe dafür gibt. Zwei davon möchte ich hier kurz skizzieren. Ich bin 1986 gerne dem Ruf von Robert Wagner an die Musikschule gefolgt, weil ich hier von Anfang an meine eigenen Vorstellungen der Suzuki-Methode verwirklichen konnte. Die Inhalte und Ziele der Suzuki-Methode sind auch heute noch in fast allen wesentlichen Punkten mit dem Konzept der Musikschule deckungsgleich. Die Musikschule hat auch finanziell sehr viel zu meiner Ausbildung zum Suzuki-Lehrer beigetragen. Für die Übernahme der Ausbildungs- und Fortbildungskosten in den vergangenen 24 Schuljahren bin ich sehr dankbar.

Frank Richter, seit 1986 Lehrer für Suzuki-Violin­unterricht

... ich die Freiheit habe, meinen Unterricht so zu gestalten, wie ich denke und mich trotzdem in die Gemeinschaft der Musikschule eingebunden fühle. Ich mag den Austausch mit den anderen Lehrern und finde super, dass meine Schüler in einem Ensemble der Musikschule mitspielen können. Auch die Räumlichkeiten und die Instrumentenausstattung sind optimal. Der Blick aus meinem Fenster ist sensationell.
... ich mir keine keine andere Musikschule vorstellen kann, in der die Verwaltung so nachsichtig mit mir wäre (Danke Britta, Ellen und Claudia!) Ich genieße es, in Robert Wagner einen Schulleiter zu haben, der mir vor allem in meiner Zeit als Leiter der Big Band Time Bandits alle Projekte ermöglicht hat, die ich machen wollte, und von dem ich nie gehört habe, dass etwas überhaupt nicht geht

...Ich würde an keiner anderen Musikschule arbeiten wollen!

Norbert Emminger, seit 1994 Lehrer an der Musikschule

In der Schule schätze ich das Eichenholz (kein Witz), die netten und kompetenten Damen im Büro sowie die Möglichkeit, außerhalb der Unterrichtszeiten die Räume für Bandproben zu nutzen. Schön ist es auch in den Ferien, an einem sonnigen Vormittag, mutterseelen allein, am Steinway zu sitzen. Das absolute Highlight ist die herzliche Begrüßung mit Budde Thiem. Der Schnellere sagt "Und", der Langsamere "Hmmh". Halt, ich darf meinen Tangogefährten Andreas Blüml nicht vergessen, der mich immer mit einem "heeeii Gablonski" begrüßt.

Norbert Gabla, seit 1991 Lehrer für Akkordeon und Bandoneon

... ich hier einen Unterrichtsraum vorfinde, der perfekt mit absolut hochwertigen Instrumenten meiner Wahl ausgestattet wurde.

Stephan Schmeußer, seit 1991 Lehrer für Schlagzeug

An der Musikschule habe ich die Freiheit und Möglichkeit Menschen aller Altersgruppen individuell, ihren Bedürfnissen gemäß für Musik und das Gitarrespielen zu begeistern. Mein Ziel ist es, die Schüler so weit zu bringen, dass sie eine Beziehung zur Musik und ihrem Instrument entwickeln, die einen haltgebenden Anker und Wert in ihrem Leben darstellt. Das Klima unter den Kollegen ist sehr positiv, die örtliche Lage der Schule überaus günstig für mich.

Christian Kathrein, seit 2000 Lehrer für Gitarre

... weil ich mit Überzeugung für und mit diesen Menschen (Schüler, Kollegen, Publikum) arbeite.

Lore Benker, seit 1987 Lehrerin für Violoncello

Ich bin Österreicherin. In fünf Jahren werden im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk wegen einer Pensionierungswelle sehr viele Instrumentallehrer gesucht und eingestellt werden.

Warum ich hier bleibe und nicht nach Österreich zurückgehe? Meine Musikschule ist in Fürth. Hier ist meine Heimat.

Maria Schalk, seit 1998 Lehrerin für Violine, Mitglied im Leitungsteam, Kulturförderpreis der Stadt Fürth mit dem Elisen-Quartett 2005