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Lilo Meier Musikschule Fürth Stiftung

Ein herzliches Dankeschön

Mit einem großzügigen Grundstock hat Frau Lilo Meier aus Fürth eine Stiftung zu Gunsten der Musikschule Fürth errichtet.
Wir danken ihr von ganzem Herzen dafür.

Die „Lilo Meier Musikschule Fürth Stiftung" hilft, unser Ideal einer „Musikschule für alle“ nachhaltig auf eine solide Basis zu stellen.

Überreichnug der Stiftungsurkunde anlässlich der Gründungsfeier am 5. Mai 2014
von links: Klaus Brunner (Stiftungsberater der Sparkasse Fürth), Lilo Meier (Stiftungsgrünerin), Robert Wagner (Schulleiter)

Der Stiftungszweck

"Musik selber machen" ist der Traum vieler Menschen. Ein Traum, der nie von den eigenen finanziellen Möglichkeiten abhängen sollte, sondern immer nur von der Bereitschaft, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten für seine Ziele zu engagieren.

Die öffentliche Musikschule Fürth wurde 1986 in der Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins gegründet. Stellvertretend für die Stadt Fürth übernimmt sie den öffentlichen Bildungsauftrag der Kommune, allen musisch interessierten Bürgern - Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren - eine Teilhabe an sinnstiftender musischer Bildung und Betätigung anzubieten.

Der Name "Musikschule" ist in Bayern durch die staatliche Sing- und Musikschulverordnung geschützt. Wesentliche Qualitätsstandards jeder Musikschule unterstehen der unmittelbaren staatlichen Schulaufsicht. Der Erhalt und der Ausbau der Qualität des von über 1700 Schülern gerne angenommenen "Lebensraumes Musikschule" ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden, den öffentliche Träger, Sponsoren und Schüler(-eltern) nicht alleine stemmen können.
Die Stiftung wir einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten können, dass der Traum vieler Menschen in Fürth in Erfüllung gehen kann.

Mitmachen kann jeder ...

Jeder kann zustiften und unser Ideal einer "Musikschule für alle" unterstützen! Nachhaltig und denkbar einfach.


Mit einer Spende können Sie die Arbeit der Musikschule Fürth unmittelbar unterstützen. Bis zu 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte können hiermit steuermindernd als Sonderausgaben geltend gemacht werden.
Beim Zustiften zu Lebzeiten wird der Betrag dem Stiftungskapital zugefügt und erhöht somit dauerhaft das Stiftungsvermögen. Die Erträge aus der Vermögensanlage dienen der Erfüllung des Stiftungszweckes. Der oben beschriebene Sonderausgabenabzug steht Ihnen auch bei Zustiftungen offen. Zusätzlich können Sie als Stifter/Stifterin weitere Beträge in Höhe von 1 Mio. Euro (bei gemeinsam veranlagten Ehegatten 2 Mio. Euro) im Rahmen des Sonderausgabenabzuges geltend machen. Dieser Betrag kann steuerlich auf bis zu 10 Jahre verteilt werden.
Letzwillige Verfügung: Durch ein Testament oder einen Erbvertrag können Sie eine Zuwendung an die "Lilo Meier Musikschule Fürth Stiftung" festlegen. Diese ist vollständig von der Erbschaftssteuer befreit. Lassen Sie sich am besten von einem Notar oder Rechtsanwalt beraten.
Zustiften durch Erben: Auch als Erbe können Sie Ihr geerbtes Vermögen zustiften. Sofern innerhalb von 24 Monaten nach dem Todesfall gestiftet wird, erlischt die bereits geleistete Erbschaftssteuer rückwirkend.

Wir sind sehr dankbar für Ihre Spenden und Zustiftungen.

... weil Stiften Sinn macht und unseren Traum einer "Musikschule für alle" unsterblich.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Musikschule Fürth e.V.
Südstadtpark 1
90763 Fürth
Fon 0911-706 848
Fax 0911-709 484
E-Mail: info@musikschule-fuerth.de

Gerne beantworten Ihnen auch die Stiftungsberater der Sparkasse Fürth Ihre Fragen:

Petra Detampel
Fon 0911-78 781 352, Fax 0911-78 781 350
E-Mail: petra.detampel@sparkasse-fuerth.de

Klaus Brunner
Fon 0911-78 781 356, Fax 0911-78 781 350
E-Mail: klaus.brunner@sparkasse-fuerth.de

Fürther Nachrichten vom 13. Mai 2014:     

"... Feierliche Klänge im Konzertsaal, zu Händels Klängen hält die Königin von Saba Einzug. Statt eines großen Orchesters musiziert diesmal „nur" das Elisen Quartett, und die Königin von Saba ist eine 89 Jahre alte und für ihr Alter beneidenswert rüstige, wa­che Dame: Lilo Meier. Und sie schätzt nicht nur Klassik, sie mag auch Jazz, was den Pianisten Budde Thiem samt zwei „Elisen“ zu einer Klassik-Jazz-Fusion von „Down by the Riverside“ animiert.

Von 1950 bis 1977 hatte die Zirndor­ferin Lilo Meier den Ortsverband der Nürnberger Wohlfahrtspflege gelei­tet. „Wir waren zum Beispiel am Wie­deraufbau der Kaiserstallung auf der Nürnberger Burg beteiligt“, erzählt sie, „und hatten dort, als die meisten Kinosäle noch in Trümmer lagen, Fil­me gezeigt.“ Ihre Stiftung sollte vor allem Kindern zugute kommen. Aber Musik sollte auch dabei sein. Da blieb nach reiflichem Überlegen eine Insti­tution übrig: die Musikschule Fürth, die als Verein organisiert ist, de facto aber die Aufgaben einer städtischen Musikschule übernimmt und erfüllt. Derzeit bringen 65 Dozenten 1700 Schülern die ersten sowie die an­spruchsvolleren Töne bei.
Eine solche Schule, die sich Quali­tät und Verlässlichkeit auf ihre Fah­nen geschrieben hat, freut sich über jede finanzielle Zuwendung, vor allem aber auch über verlässliche Geldquellen. „Spenden werden schnell verbraucht“, erklärt Musik­schulleiter Robert Wagner, „eine Stif­tung hingegen bleibt unangetastet und kommt der Einrichtung allein durch ihren Zinsfluss zugute.“

Über die Höhe ihrer Stiftung will Meier keine Angaben machen. Nur soviel: „Meine Stiftung ist noch zu ge­ringfügig, als dass die Musikschule damit etwas anfangen könnte. Aber sie kann etwas damit anfangen, wenn andere Menschen noch ein bisschen dazustiften.“ Die ideelle Seite der gu­ten Absicht betont Fürths Kulturrefe­rentin Elisabeth Reichert: „Es gibt un­terschiedlichste Formen von Armut. Finanzielle Armut, Mangel an Bil­dung, aber auch kulturelle Armut. Manche Eltern gehen mit ihren Kin­dern nie in ein Museum oder in ein Konzert."

Auch wenn die Musikschule finanzi­ell weniger gut gestellten Eltern mit ihren Preisen für den Unterricht entge­genkomme, müsse die Qualität der Ausbildung gewährleistet sein, betont Schulleiter Wagner. Dies gelte sowohl für die Zuwendung für Kinder aus Brennpunkt-Vierteln, aber genauso für die menschliche Bildung abseits des Musikunterrichts. Und ebenso für die Arbeit mit Senioren und Behinder­ten. Die Qualität der Arbeit sei wieder­um nur durch die Arbeit mit festange­stellten Dozenten zu gewährleisten, nicht mit freien und befristet Beschäf­tigten."