| 6 Lehrer unterrichten über 240 Schüler in anderen Einrichtungen in den Grundausbildungsfächern. Weitere Infos hierzu finden sie in der Rubrik "Lehrer". Einen besonderen Stellenwert nimmt das Projekt "Singende Grundschulen in Fürth" ein. |
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Singende Grundschulen in Fürth |
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Kinder brauchen Musik. Doch vielen Kindern bleibt die Welt der Musik verschlossen, da das aktive Musizieren zunehmend aus dem Unterricht der allgemeinbildenden Schulen verschwindet (vgl. unten stehende Pressemitteilung) und auch in vielen Familien nicht gepflegt wird. Um jedem Kind, unabhängig von seiner sozialen und ethnisch-kulturellen Herkunft, den Zugang zur Musik über das eigene Erleben und Tun zu ermöglichen, wurde das Projekt „Singende Grundschulen in Fürth“ ins Leben gerufen - denn der beste Ort, um wirklich alle Kinder zu erreichen, ist die Grundschule. Das Projekt „Singende Grundschulen in Fürth“, das derzeit mit großem Erfolg an der Pestalozzi-Schule praktiziert wird, ermöglicht den Kindern freudvolle elementare Erlebnisse mit Musik: Eine ausgebildete Lehrkraft der Musikschule unterrichtet die Schüler aller ersten Klassen der Grundschule für je eine Wochenstunde im Team mit der jeweiligen Grundschullehrkraft. Im Zentrum des Unterrichtes steht das aktive Musizieren: singen, bewegen, sprechen und elementares Instrumentalspiel. So wird im Laufe eines Schuljahres ein kleines Repertoire an Liedern erarbeitet, die ab dem zweiten Schuljahr im Schulchor weitergeführt werden. Kinder, die tiefer in die Welt der Musik einsteigen möchten, können sich für Instrumentalunterricht in der Musikschule anmelden. Somit ist die Anschlussfähigkeit der Kinder zum weiterführenden Unterricht mit Instrument oder Stimme sichergestellt. Der Lions Club Fürth und die Raiffeisen-Bank unterstützen dieses Projekt an der Pestalozzischule dankenswerter Weise im Schuljahr 2011/12. Darüber hinaus möchte der Lions Club weitere Sponsoren anregen, seinem Vorbild zu folgen, damit das Projekt „Singende Grundschulen“ an der Pestalozzischule auch im nächsten Schuljahr fortgeführt werden kann. Wünschenswert wäre eine Ausweitung auf weitere Grundschulen, um möglichst vielen Fürther Kindern freudvolle Erlebnisse und Begegnungen mit Musik zu ermöglichen. |
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Gemeinsame Pressemitteilung des AfS, VDS, VdM 20.12.2011 Musikpädagogik beklagt: Kultusminister rauben der Schule die Musik!Ästhetische Kombi-Fächer in mehreren Ländern bewirken Bildungs-Absturz beim Schulfach Musik Der Hamburger Convent, ein Zusammenschluss der musikpädagogischen Verbände VDS (Verband deutscher Schulmusiker e.V.), AfS (Arbeitskreis für Schulmusik und allgemeine Musikpädagogik e.V.) und VdM (Verband deutscher Musikschulen e.V.), stellt fest, dass die Versuche in zahlreichen Bundesländern, ein ästhetisches Kombifach zu etablieren, als gescheitert anzusehen sind. Die diffuse inhaltliche Ausrichtung solcher Fächerverbünde sowie die fehlende fachliche Ausbildung entsprechender Lehrkräfte führen dazu, dass eine aufbauende Bildungsarbeit in den kulturbezogenen Fächern - vor allem in der Grundschule - nicht mehr möglich ist. Dies hat negative Auswirkungen auf die weiter führende Schule und mittelfristig auf den Kulturstandort Deutschland insgesamt. So richtig eine Interdisziplinarität in der Schule gewünscht ist, so sehr muss darauf hingewiesen werden, dass ein Auswechseln von Inhalten ebenso wenig sinnvoll ist wie eine sich abschottende Fachreduktion. Darum bedarf das Arbeiten in der Grundschule einmal mehr der ausgebildeten Fachlehrerkompetenz. Erst dann wird man erwarten können, dass Schülerinnen und Schüler ein qualitativ angemessenes, weil intensives Erfahren von Musik und Kunst in der Grundschule erhalten. Fächer übergreifende Angebote können nur dann erfolgreich sein, wenn die Fächer selbst vorhanden sind, und zwar mit der erforderlichen Differenzierung und mit der notwendigen Kontinuität im Schulverlauf. |