| Was kann schöner sein als an einem Ort zu arbeiten, wo alle eine
gemeinsame Idee haben: dass Musik die Welt ein bisschen schöner macht. Marc Kassel, seit 2008 Lehrer für Gitarre |
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| ... hier die Kollegen auch Freunde sind und ich als Lehrerin meine
pädagogischen Ideen und Projekte immer wieder verwirklichen kann. Die
Musikschulfamilie hat einfach Platz und Raum für jede Art von Lehrer und
Schüler – jeder darf hier im Rahmen unserer Musikschulidee so lehren
und lernen wie es seiner persönlichen Art entspricht und wird
angenommen. Im Jahr 1987 kam ich noch während meines Studiums am Konservatorium Nürnberg an die Fürther Musikschule und wollte seitdem nie an einer anderen Musikschule arbeiten. Gemeinsam leb(t)en und arbei(te)ten wir an unserem Traum Musikschule. Immer wieder entstanden und entstehen aus der Zusammenarbeit mit Kollegen („Hast du am Mittwoch um15:00 Uhr jemanden, der dieses Stück mitspielen kann?“) interessante kammermusikalische Projekte, die dann bei den verschiedenen Veranstaltungen zu hören sind. Gaby Athmann, seit 1987 Lehrerin für Block- und Querflöte, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1998 |
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| ... sie offen für neue, innovative Lehrmethoden ist und ich dort lauter
nette Kollegen treffe. Zudem gibt es im Lehrerzimmer immer lecker
Kuchen, wenn jemand Geburtstag oder Nachwuchs bekommen hat. Hoffentlich
vermehrt sich das Kollegium bald wieder! Andreas Schmitt, seit 2007 Lehrer für Gitarre |
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| ... die Musikschule Fürth für mich ein Freiraum ist. Ich erhalte Zeit
und hervorragende Bedingungen, um eigene Ideen zu entwickeln und
umzusetzen. Außerdem wird mir die Möglichkeit gegeben, anderen für ihre
Ideen und Projekte Freiraum zu schaffen und an deren Arbeit mitzuwirken,
was meinem Wesen entspricht. Freiraum erschaffen braucht immer
Verantwortung, Kontinuität und den persönlichen Einsatz. Die Musikschule
Fürth, d.h. alle dort tätigen Menschen ermöglichen mir, die Arbeit und
den kreativen Austausch gemeinsam vertrauensvoll und offen zu erleben.
Andere sagen „sie gehen halt zur Arbeit“, ich finde darin ein großes
Glück. Britta Lezius, seit 2006 in der Verwaltung, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, Mitglied im Leitungsteam |
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| ... ich nach langen Jahren freiberuflicher (Einzelkämpfer-) Tätigkeit
„angekommen“ bin und eine musikalische und pädagogische Heimat in einem
super Team gefunden habe. Es gefällt mir, dass hier verschiedenste
Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Musik zu machen, alles unter einem
Dach – Menschen mit und ohne Behinderung, Junge, Alte, Kinder,
Erwachsene. Sie kommen, weil es ihnen Freude bereitet, Musik zu machen
und Musik zu erleben - und ich komme, weil ich das Erlebnis Musik
weitergeben will und weil es mir Spaß macht, die Freude an der Musik zu
vermitteln. Uschi Dittus, seit 2001 Lehrerin für Saxofon und Klarinette, seit 2009 im Fachbereich Musik und Menschen mit Behinderung als Leiterin des Projektes „Berufung Musiker“ tätig, Mitglied im Leitungsteam |
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Robert fragte mich einst, ob ich Lust hätte, an der Musikschule zu unterrichten ... ... ich war damals Anfang Zwanzig, hatte gerade mein Lehramtstudium begonnen und hatte auch sonst noch nicht so viel Ahnung ... ... sei‘s drum, Robert hat mir das Vertrauen entgegengebracht, ich hab mit drei Stunden am Freitagnachmittag im Kopierraum mit Blick ins Büro angefangen ... ... daraus wurden über 20 Jahre mittlerweile und ... ich hatte dadurch ein berufliches Standbein ... bis heute. Für mich ist es keine normale Musikschule wie jede andere, sondern schon etwas Besonderes ... Andreas Blüml, seit 1989 Lehrer für Gitarre, Kulturförderpreis der Stadt Fürth 1994 |
| Bei meinem Einstellungsgespräch mit Robert, damals noch im alten
Gebäude, als sie noch in ein Stockwerk passte, in einem der sechs
Zimmer, eines davon der „Konzertsaal“, gleichzeitig Früherziehungsraum
mit einer markanten Säule in der Mitte, um die die Früherziehungskinder
auch gerne länger kreisen konnten, hätte ich nicht daran gedacht, dass
ich 2010 immer noch hier arbeite. Und warum arbeite ich immer noch hier? Weil ich in der Musikschule Fürth als eigene Persönlichkeit, Pädagoge und Musiker akzeptiert und geschätzt werde, wie ich bin und mich in all den Jahren mit meinen Ideen, ob schöne oder weniger prickelnde, einbringen konnte. Außerdem unterrichte ich hier in einem bunt gemischten, aber einzigartigen Kollegenteam, mit dem ich selbst in einer mondähnlich kargen Landschaft meine Freude hätte. Dass wir hier im herrlichen Südstadtpark sind, ist aber auch nicht schlecht ... Andrea Bieber, seit 1987 Lehrerin für Klavier, Einfach Trommeln und EMP |
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An der Musikschule Fürth fühle ich mich
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| ... ich gerne für Menschen Begleiter sein möchte, die sich allein oder mit Weggefährten mit ihrem ganzkörperlichen Instrument Stimme in neue Gebiete der Wahrnehmung, des Verstehens und Fühlens wagen. Begeistert hat mich vom ersten Tag an der „gute Geist", der sich in allen Bereichen der Musikschule zeigt und mir zu verstehen gibt: hier ist's schön, da lass dich nieder. Hayo Keckeis, seit 2001 Lehrer für Gesang, Chorleiter |
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Als meine eigenen Kinder vor etwa 18 Jahren die Musikschule besuchten, erlebte ich die Musikschule als einen Ort, an dem vermittelt wurde, dass das Erlernen eines Instrumentes Freude bereiten kann. Dies wurde im Unterricht und bei Konzerten sichtbar und entsprach sehr meinem eigenen pädagogischen Verständnis. Besonders blieb mir ein Schülervorspiel im Gedächtnis, bei dem Schüler mit geistiger Behinderung unter der Leitung von Robert Wagner auf ihrer Blockflöte mit großer Freude und Konzentration Lieder vorspielten. Das hatte ich vorher noch nicht erlebt. Es beeindruckte mich, dass die Musikschule es sich zur Aufgabe gestellt hatte, auch Menschen mit Behinderung musikalisch zu unterrichten. Bis zu dem Zeitpunkt kannte ich die pädagogische Förderung von behinderten Menschen nur in sonderpädagogischen Einrichtungen. In der Musikschule arbeitet man integrativ, also behinderte und nicht behinderte Menschen lernen in einer gemeinsamen Schule. Das war eine neue Erfahrung für mich. Dieses positive Erlebnis war entscheidend für meinen Wunsch, mich an der Musikschule zu bewerben. Monika Danninger, seit 1999 Lehrerin im Bereich Elementare Musikerziehung und Musik und Menschen mit Behinderung |
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| Die Musikschule Fürth lernte ich beim Fensterputzen kennen. Das damalige Kollegium traf sich ein Mal im Jahr in den großen Ferien, um die gesamte Musikschule zu putzen und anschließend zu feiern. Dieser Teamgeist hat mich so überzeugt, dass ich mich sofort beworben habe. Prompt bekam ich 2 Jahre später einen Anruf vom Musikschulleiter, Robert Wagner, ob ich denn am gleichen Nachmittag meinen Dienst antreten könne. Ich sagte sofort „Ja“ und habe es seitdem nicht bereut. Uli Winter, seit 1998 Lehrer für Klavier, Mitglied im Leitungsteam |
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... es viele gute Gründe dafür gibt. Zwei davon möchte ich hier kurz
skizzieren. Ich bin 1986 gerne dem Ruf von Robert Wagner an die
Musikschule gefolgt, weil ich hier von Anfang an meine eigenen
Vorstellungen der Suzuki-Methode verwirklichen konnte. Die Inhalte und
Ziele der Suzuki-Methode sind auch heute noch in fast allen wesentlichen
Punkten mit dem Konzept der Musikschule deckungsgleich. Die Musikschule
hat auch finanziell sehr viel zu meiner Ausbildung zum Suzuki-Lehrer
beigetragen. Für die Übernahme der Ausbildungs- und Fortbildungskosten
in den vergangenen 24 Schuljahren bin ich sehr dankbar. Frank Richter, seit 1986 Lehrer für Suzuki-Violinunterricht |
| Ich bin Österreicherin. In fünf Jahren werden im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk wegen einer Pensionierungswelle sehr viele Instrumentallehrer gesucht und eingestellt werden. Warum ich hier bleibe und nicht nach Österreich zurückgehe? Meine Musikschule ist in Fürth. Hier ist meine Heimat. Maria Schalk, seit 1998 Lehrerin für Violine, Mitglied im Leitungsteam, Kulturförderpreis der Stadt Fürth mit dem Elisen-Quartett 2005 |
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